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Mundgeruchstherapie

Mundgeruch: der Kontakt- und Kommunikationskiller, aber ein lösbares Problem

Jeder Zweite leidet an mehr oder weniger starkem Mundgeruch, doch kaum einer wagt es offen darüber zu sprechen. Halitose bzw. Halitosis (lat. halitus: Hauch, Dunst), so der medizinische Fachbegriff für Mundgeruch ist ein gesellschaftliches Tabuthema- sei es aus falscher Scham oder aus Höflichkeit gegenüber seinem Gesprächspartner. Das ist ein Fehler. Denn Verschweigen hilft dem Betroffenen nicht ein Problem zu lösen, das sein Leben oft unnötig jahrelang erschwert. Viele glauben den Mundgeruch mit scharfen Mundspüllösungen, Lutschpastillen oder Kaugummis übertünchen zu können. Aber die Wirkung ist nur von kurzer Dauer und das eigentliche Problem wird nicht gelöst.

Schlechter Atem wirkt nicht nur abstoßend, er kann bis in die private und berufliche Isolation führen

fauler Geruch      schlechter Atem

Lassen Sie es nicht so weit kommen. Werden Sie aktiv und unternehmen Sie etwas gegen Ihren Mundgeruch. Machen Sie jetzt den ersten Schritt und erfahren Sie hier welche Therapiemöglichkeiten es gibt.


Ursachen von Mundgeruch:

Obwohl viele Menschen an Mundgeruch leiden, wird dieses Thema oft stiefmütterlich behandelt. Die Betroffenen haben oft einen langen und erfolglosen Leidensweg hinter sich. Ein immer noch weit verbreiteter Irrglaube geht davon aus, dass Mundgeruch hauptsächlich auf Erkrankungen des Magens beruhe. Tatsächlich trifft dies nur auf 1% aller Fälle zu, da der Magen normalerweise gut abgedichtet ist!

85-90% Mundhöhle

Vielmehr zeigen neueste Untersuchungen auf, dass in mehr als 85% der Fälle die Ursache für den Mundgeruch direkt im Rachen- Mundraum zu suchen ist. Hier leben über 300 verschiedene Bakterienarten. Etwa 80 davon, vornehmlich eiweißzersetzende Arten, sind für die unangenehme Geruchsbildung verantwortlich. Der Mundgeruch nämlich wird hervorgerufen durch flüchtige Schwefelverbindungen (VSC) wie Methylmercaptan oder Dimethylsulfid, welche bei der bakteriellen Zersetzung von Eiweißen in der Mundhöhle freigesetzt werden. Dieser Zersetzungsprozess ist an sich ein ganz normaler Vorgang, der nicht zwingend zu Mundgeruch führen muss. Entscheidend dafür, ob Mundgeruch entsteht oder nicht ist sowohl die Menge der geruchsbildenden Bakterien als auch das Gleichgewicht der Bakterien in der Mundhöhle.

Da sich 60% der Bakterien in der Mundhöhle auf dem Zungenrücken befinden spielt der Zungenbelag (v.a. am Zungengrund) sowohl bei der Entstehung als auch bei der Therapie von Mundgeruch eine wichtige Rolle.

Weitere typische Schlupfwinkel von geruchsbildenden Bakterien in der Mundhöhle sind:

Kariöse Zähne, überstehende Kronen- und Füllungsränder, lockere Kronen und Brücken, ungepflegter herausnehmbarer Zahnersatz, nicht vollständig durchgebrochene Weisheitszähne, eng stehende Zähne.

Zu den aktivsten Produzenten übel riechender Verbindungen zählen die gingivitis- (Zahnfleischentzündung) und parodontitisverursachenden Bakterien. So besteht hier ein direkter Zusammenhang zwischen Schweregrad der Erkrankung und Stärke des Mundgeruchs.

Verstärkt wird Mundgeruch aus der Mundhöhle bei reduziertem Speichelfluss und daraus resultierender Mundtrockenheit. Dies ist der Fall bei Mundatmung, Schnarchen, bei Einnahme bestimmter Medikamente (Antidepressiva, Blutdrucksenker, Appetitzügler), Fastenkuren, Stress, bei längerem Reden und beim Aufwachen.

5-8% HNO Bereich

Nach der Mundhöhle sind an zweiter Stelle Erkrankungen aus dem Hals-Nasen-Ohrenbereich verantwortlich für Mundgeruch. In diesen Fällen kann der übel riechende Geruch aus Mund und Nase gleichermaßen festgestellt werden. An erster Stelle ist hierbei die chronische Mandelentzündung, gefolgt von der chronischen Nasennebenhöhlenentzündung zu nennen. Weitere Ursachen können chronischer Schnupfen, sowie bei Kleinkindern Fremdkörper in der Nase sein.


Mundgeruch Selbsttest:

Mit folgenden Verfahren können Sie selbst die Diagnose Mundgeruch überprüfen:

• "Airbag" Test (am zuverlässigsten):
   In einen geruchlosen, ausreichend großen (Beutelvolumen größer als Ausatemvolumen)
   Kunststoffbeutel atmen. In einen gut gelüfteten Raum gehen und den Beutel langsam
   vor der Nase ausdrücken.

• Handgelenk-Leck-Test:
   Wir reinigen das Handgelenk mit Wasser, trocknen es und reiben das Handgelenk
   anschließend über die herausgestreckte Zunge. Dabei das Handgelenk möglichst weit hinten
   über den Zungenrücken ziehen. Lassen Sie die feuchte Haut 30 Sekunden trocknen und
   riechen dann am Handgelenk.

• Wattestäbchen- oder Plastiklöffel-Test:
   Sie nehmen ein Wattestäbchen und wälzen es unter leichtem Druck über den hinteren
   Zungenrücken. 30 Sekunden trocknen lassen und riechen. Oder nehmen Sie eine Probe des
   Zungenbelags mit einem Plastiklöffel (bitte kein Metalllöffel benutzen!) und riechen nach
   30 Sekunden daran.

• Speicheltest:
   Spucken Sie 2-3 ml Speichel in ein kleines Weinprobierglas, decken das Glas 3-5 Minuten
   mit einem Glasdeckel ab und riechen dann in das Glas hinein.

• Zahnseide Test:
   Reinigen Sie die Backenzähne mit Zahnseide und riechen Sie an der Zahnseide.
   Eine übel riechende Zahnseide lässt auf Mundgeruch schließen. Riecht die Zahnseide auch
   beim Fädeln an den Frontzähnen unangenehm, ist mit Sicherheit auch Mundgeruch vorhanden.


Therapie von Mundgeruch:

Da Mundgeruch zu mehr als 85% in der Mundhöhle entsteht ist der Zahnarzt der richtige Ansprechpartner für die Therapie. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist eine umfassende Diagnostik und Anamnese.

Vereinbaren Sie daher einen Termin in unserer Mundgeruchssprechstunde und bringen Sie den ausgefüllten Fragenbogen mit: DOWNLOAD

Erst die Kenntnis der Gesamtzusammenhänge ermöglicht es, ein für den einzelnen Patienten individuelles Therapiekonzept zu erarbeiten, durch das nicht nur die Symptome, sondern vor allem die Ursachen des Mundgeruchs wirksam behandelt werden.

Wird die Mundhöhle als Ursache des Mundgeruchs ausgemacht, so ist eine Bakterienreduktion das vordringliche Ziel. Erreicht wird dies durch eine Reihe von Maßnahmen:

• Professionelle Zahnreinigung im Rahmen der SOLO Prophylaxe unter besonderer
   Berücksichtigung der Zungenreinigung

• Instruktion zur perfekten häuslichen Mundraumpflege mit SOLO

• Anwendung desinfizierender Spüllösungen

• Ölziehen

• Maßnahmen zur Erhöhung des Speichelflusses

Neben diesen lokalen Maßnahmen werden auch Ernährungsgewohnheiten berücksichtigt. So führt beispielsweise der Genuss eiweißhaltiger Nahrungsmittel wie Milch oder Fisch zu einer starken Zunahme der geruchsbildenden Bakterien, während kohlehydratreiche Kost sich positiv auf Mundgeruch auswirkt. Gesunde Ernährung mit einem hohen Anteil von harter Nahrung (z.B. Karotten, Äpfel und Vollkornbrot) reinigt die Zunge "ganz nebenbei". Je nach Einzelfall sind auch immunsteigernde Maßnahmen, Entsäuerungstherapien oder eine Ernährungsumstellung Teil der Therapie.

Rauchern raten wir grundsätzlich mit dem Rauchen aufzuhören.

Mundgeruch weg

In über 90% der Fälle erreichen wir eine deutliche Verbesserung der Situation bis hin zur dauerhaften Beseitigung von Mundgeruch. Mundgeruch ist also kein Schicksal, das Sie hinnehmen müssen. Der Weg zu einer gesunden Mundflora und zu frischem Atem ist oft einfacher als gedacht.

frischer Atem

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